Mein Fitnessleben und ich...

… und wie ich mich immer wieder dazu motiviere am Ball zu bleiben.

 Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade von Marathon-Vorbereitung. Eine tolle Möglichkeit dir meine Entwicklung zum Fitnessliebhaber aufzuzeigen und dich somit dazu zu motivieren ein bewegteres und aktives Leben zu führen.

 

Wer mich heute sieht kann wohl kaum glauben und nachvollziehen, dass ich früher ein totaler Sportmuffel war.
Schulsport? Grauenvoll. Sport in der Freizeit? Gehört halt irgendwie dazu.
Also probierte auch ich mich in verschiedenen Sportarten aus: Turnen, Karate, Schwimmen, Aerobic.
Doch meine Leidenschaft für ein sportliches Leben konnte nichts wirklich entfachen. Dies war wohl auch der Tatsache geschuldet,
dass ich schon seit Kindesbeinen an für die Musik gebrannt habe und bereits in der Grundschule mit dem Erlernen eines Instrumentes begann.
Als Mitglied zweier Orchester war dann auch die Zeit knapp, um mich zusätzlich ausgiebig dem Sport zu widmen.
Somit gab ich es schnell auf, mich in einer Gruppe sportlich zu betätigen und machte zuhause halbherzig meine Übungen.
Sit-ups oder eine Runde auf dem Hometrainer standen ab und an auf dem Programm, aber Spaß bereitete mir nichts von beidem.
Ich absolvierte Übungen, um mein Gewissen zu beruhigen, mehr aber auch nicht. Effektiv und effizient ist was anderes.

Die Wende kam im Jahr 2012. Ich wollte endlich richtig trainieren und nicht mehr nur so halbherzig, um sagen zu können, dass ich etwas getan habe.
Ziel sollte es sein, meinen Körper zu definieren und durch den Aufbau von Muskeln etwas an Gewicht zuzulegen.
Doch wie gehe ich dieses Projekt gezielt an? Ins Fitnessstudio?
Da gehen doch nur Muskelprotze hin. Nein nichts für mich, oder etwa doch?
Wenn ich es nicht ausprobiere, dann kann ich doch auch nicht darüber urteilen?
Also meldete ich mich für ein Probetraining an und siehe da so schlimm wie ich dachte war es gar nicht.
In den folgenden Monaten ging ich regelmäßig zum Training und es machte mir sogar richtig viel Spaß.
Nach und nach lernte ich auch neue Menschen kennen und wer hätte es gedacht auch meinen Mann.
Somit war es für mich noch leichter am Ball zu bleiben. Das gemeinsame Hobby schweißte uns noch mehr zusammen
und hat einer von beiden mal keine Lust auf Training motivieren wir uns einfach gegenseitig.

Meine Leidenschaft für ein -fittes- Leben entwickelte sich immer mehr. Soweit, dass ich mich dazu entschied mich in diesem Bereich weiterzubilden.
Durch mein Bachelorstudium in Food Management hatte ich bereits einiges im Ernährungsbereich gelernt.
Dieses Wissen wollte ich nun durch fundierte Kenntnisse im Fitnessbereich ausbauen.
Also meldetet ich mich im Dezember 2013 für die Fitnesstrainier B Lizenz an der BSA Akademie an und legte diese auch erfolgreich ab.
Ich gewann neben vielen theoretischen Fakten auch neue Praxiskenntnisse. Neue Übungen und Methoden warteten auf mich,
die ich bis heute ebenso in meinem eigenen Training zu nutzen weiß. Doch damit sollte noch nicht Schluss sein.
In diesem Jahr baute ich das Ganze noch aus, in dem ich mich zur Kursleiterin Fit in der Schwangerschaft (ebenfalls an der BSA Akademie)
habe ausbilden lassen. Doch wozu das alles?

 

Mein Traum ist es zukünftig nebenberuflich im Fitness- und Ernährungsbereich tätig zu werden.
Mein Blog war bzw. ist hierbei bereits der erste Schritt in diese Richtung.
Ich habe mir hiermit einen Herzenswunsch erfüllt. Es geht mir darum, mein Wissen an andere weiter zu geben
und sie dadurch zu einem gesünderen und natürlicheren Lebensstil anzuspornen.

 

Ich persönlich kann mir heute ein Leben ohne Sport nicht mehr vorstellen. Auch die Musik musste dafür weichen.
Hätte das vor Jahren jemand zu mir gesagt, hätte ich nur gelächelt und mir meinen Teil gedacht.
Dass ich mich so entwickele habe ich selbst nie geglaubt. Aber Sport gehört zu meinem Leben einfach dazu, genauso wie eine natürliche Ernährung.
Ich fühle mich fit und vital und baue deswegen so oft wie möglich meine Sporteinheiten in meinen Alltag ein.
Wie das konkret aussieht? Viermal die Woche powere ich mich mit Kraftübungen sowie einer kurzen Ausdauereinheit aus.
Zusätzlich lege ich an einem Tag ein Ausdauertraining ein. An den übrigen beiden Tagen gönne ich mir eine Pause vom Fitnessstudio.
Da ich allerdings einen Bürojob habe und deshalb den ganzen Tag sitze, verschaffe ich mir am Abend durch einen Spaziergang einen Ausgleich.
Auch die Mittagspause nutze ich dazu, mich etwas zu bewegen und mir die Beine zu vertreten.
Ebenfalls versuche ich Meditationsübungen in meinen Alltag zu integrieren. Diese helfen beim Abschalten und dabei Stress abzubauen.
Um auf dem Laufenden zu bleiben beschäftige ich mich daneben viel mit sportlicher Literatur, stöbere auf Blogs und lese in Fitnesszeitschriften.
Das hört sich alles schön und gut an…

… doch fragst du dich nun sicherlich noch wie ich es schaffe am Ball zu bleiben und regelmäßig zu trainieren?
Ganz einfach. Ein Ziel vor Augen zu haben (nebenberuflich als Personal Trainer zu arbeiten)
sowie den Wunsch ein gesundes und fittes Leben zu führen motivieren mich immer wieder aufs Neue dran zu bleiben.
Natürlich gibt es Tage, an denen man weniger motiviert ist und am liebsten nicht trainieren möchte,
aber dann halte ich mir meine Ziele vor Augen und ziehe es trotzdem durch. Und es lohnt sich jedes Mal.
Das Gefühl nach einem absolvierten Training ist einfach unbeschreiblich.

Ist dir dies noch nicht Motivation genug? Dann schaue dir doch mein Trainingstipp des Monats an.
Hier gebe ich dir zehn Tipps an die Hand, wie du langfristig motiviert sowie am Ball bleibst.
Schaue gleich hier.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0